DWDO

Der Leiter und Gründer der Deutschen Wing Do Organisation

Volker Brüker

Der Leiter und Gründer der Deutschen Wing Do Organisation, Volker Brüker, befasst sich seit 1975 mit Kampfsport. Den ersten Kontakt hatte er zum Taekwon Do, diesen Kampfsport betrieb er mit Freunden auf privater Ebene und besuchte die verschiedenen Taekwon Do Lehrer in Duisburg. Dies wirkte sich bei der Entstehung des Wing Do positiv aus.

Von 1979 bis Ende 1987 trainierte Volker Brüker Judo. Er kämpfte 4 Jahre in der Landesliga und gewann davon 2 Jahre lang jeden Kampf. Zu seinen weiteren Erfolgen im Judo zählen: Mehrfacher Stadtmeister, Kreismeister und Bezirksmeister sowie Kadermitglied und Landesmeister bei einer offenen Landesmeisterschaft. Wegen den besonderen Meisterschaftserfolgen wurden ihm 1985, vom Deutschen Dan-Kollegium, den 2. Kyu verliehen Parallel zum Judo trainierte er von 1980 bis Ende 1988 Wing Tsun unter der Leitung von Keith Ronald Kernspecht, 10. Meistergrad Wing Tsun 1982 machte er die ersten Erfahrungen in Escrima unter der Leitung von Rene Latosa, 10. Meistergrad Escrima und 1984 in Arnis, unter der Leitung von Ernesto Presas, 10. Dan Arnis und später unter Alfred Plath,   3.Dan Arnis.

Seit 1991 ist der Leiter und Gründer der Deutschen Wing Do Organisation als hauptberuflicher Wing Do-Lehrer tätig.

Die Entstehung des Wing Do und der Deutschen Wing Do Organisation

Es begann mit der Nonne Ng Mui, sie soll eine der stärksten Kämpferinnen ihrer Zeit gewesen sein. Mit der Erfahrung und Kenntnis über mehrere Kampfsysteme entwickelte sie ihr eigenes. Dieses System lehrte sie das Mädchen Yim Wing Chun, die dieses System dann weiterentwickelte. Ihr Mann und Schüler gab dann dem System den Namen seiner Frau "Wing Chun". Dieses System wurde bis zum Großmeister Yip Man nur an ganz Wenige unterrichtet.

Yip Man war derjenige, der das System im Alter von 56 Jahren in Hongkong verbreitete. Einer seiner berühmtesten Schüler war Bruce Lee, der später auf der Basis von Wing Chun sein eigenes System entwickelte und ihm den Namen Jeet Kune Do gab.

So wie Bruce Lee machten es viele Schüler von Yip Man, sie entwickelten nach seinem Tod das System nach ihren eigenen Vorstellungen weiter und gaben ihm zum Teil einen neuen Namen.

Yip Man war der letzte große Altmeister des Wing Chun. Er starb am 02. Dezember 1972. Während seiner Lehrzeit unterrichtete er eine Vielzahl von Schülern, u.a. auch Bruce Lee. Yip Man brachte seinen Schülern die Techniken nach der alten asiatischen Unterrichtsmethode bei, indem er sie nur wenig korrigierte. Dies und die Tatsache, dass er die Techniken mit fortschreitendem Alter seiner körperlichen Verfassung anpasste und dementsprechend unterschiedlich unterrichtete, führte dazu, dass es nach Yip Mans Tod zu den unterschiedlichsten Auffassungen und Interpretationen über die Techniken kam.

Viele seiner Schüler, die unterrichteten, entwickelten das System für sich weiter und gaben sich selbst den höchsten Meistergrad in ihrem eigenen System. Da Yip Man seine Schüler nicht graduierte und ihnen auch keine Meister- oder Großmeistertitel gab, hat jeder Schüler von Yip Man der sich Meister oder Großmeister nennt oder eine entsprechende Graduierung hat, sich diese selbst gegeben. Manche änderten den Namen oder die Schreibweise des Systems, und so entstanden Systeme mit den Namen Wing Chun, Wing Tsun, Wing Chun, Ving Chun usw. . So wie die Schüler von Yip Man das System nach ihrer eigenen Auffassung weiterentwickelten und es mit einem neuen Namen versahen, gibt es auch heute Schüler, die nach vielen Jahren Training ihr eigenes System entwickeln. So entstand auch das Wing Do.
Im Jahre 1988 gründete der heutige Leiter der Deutschen Wing Do Organisation, Volker Brüker, die erste Wing Do Schule. Die Basis des Wing Do ist das Wing Tsun bzw. das Wing Chun, wobei das Wing Do eine Weiterentwicklung ist und andere Aspekte in das System eingingen.

Somit hat das Wing Do nur noch oberflächlich etwas mit dem Wing Tsun oder Wing Chun zu tun.

Der Name Wing Do ist zusammengesetzt aus dem Begriff "Wing", der aus dem Namen Yim Wing Chun stammt, und aus dem Begriff "Do", welcher auch im Kantonesischen vorkommt und so viel bedeutet wie Weg oder Prinzip.